Über die Brecherspitze (1683 m)

Am vergangenen Mittwoch zogen wir von Neuhaus am Schliersee hoch zum/zur Brecherspitz(e). Der Weg führte auf einer einfachen Forststraße hoch zur bewirtschafteten Ankel-Alm. Im Anschluss ging es etwas rassiger über den Nordgrat (im Beitragsbild zu sehen) Richtung Gipfel auf 1683 m. Hier gingen wir, den Schildern Richtung Freudenreich-Alm folgend, einen Grat entlang zur Freudenreichkapelle, ehe wir Richtung Osten abstiegen. In der Freudenreich-Alm tankten wir Kraft bei einer eisgekühlten Schorle und gingen dann entspannt auf einer Forststraße wieder zum Parkplatz in Neuhaus zurück.

Reine Gehzeit: 4,5 Std. (Auf- und Abstieg), ausnahmsweise waren wir einmal schneller als auf den Schildern angegeben unterwegs.

Schwierigkeit: Leicht bis mittel, am Grat entlang ist Schwindelfreiheit ratsam, wirklich ausgesetzte Stellen gibt es aber nicht.

Tipp: Die hier beschriebene Route beinhaltet wirklich alles, was ein Wanderherz begehrt: Leichter Einstieg, knackiger Gipfelsturm, leichte Drahtseilstellen und zwei wunderbar geführte Almen! Die Tour lässt sich zudem aber auch wunderbar variieren und eignet sich auch für Spaziergänge bis zu den genannten Almen.

Auf das Trainsjoch (1708 m)

Am vergangenen Mittwoch zog es uns nun zum ersten Mal in die bayrischen Voralpen. Die Besteigung des Trainsjochs hatten wir uns vorgenommen. Bergan ging es leicht voran, allein das Ende war etwas knackig. Wir hatten, mehr durch Zufall, die schwierigere Route (Schilder Richtung Nesseltal) zum Aufstieg gewählt, da wir an der Jausenstation nicht nach weiteren Schildern Ausschau gehalten hatten. So ging es entlang der Deutsch-Österreichischen Grenze bis zum Gipfel. Der Ausblick in alle vier Himmelsrichtungen entlohnte für die Anstrengung. Bergab nutzten wir dann den einfacheren Weg, sodass wir nach insgesamt ca. 4,5 Stunden reiner Gehzeit wieder am Tal-Parkplatz angelangt waren.

Reine Gehzeit: Aufstieg: 2:20 Std. (Schilder Richtung Nesseltal), Abstieg: 2:20 Std.

Schwierigkeit: leicht, mit etwas steilem Aufstieg um Gipfel. Noch einfacher ist es, den hier erwähnten leichten Abstiegsweg auch zum Aufstieg zu nutzen.

Tipps: Auf der leichten Route, die wir bergab nutzten, kreuzt der Weg an drei Stellen einen Bachlauf, an dem man sich wunderbar die Trinkflasche auffüllen kann.